Konteo Provision
Chips ausgeben hieß bisher: Browser neben USB-Leser, UIDs abtippen, Fehler suchen.

Ausgangslage
Im Konteo-System ist der Chip die Identität am Automaten: eine MIFARE-Classic-1K-Karte, deren UID im Management Panel an Guthaben, Limits und Berechtigungen gebunden ist. Chips ausgeben, aufladen oder prüfen hieß bisher: Browser neben dem USB-Leser, UIDs von Hand abtippen, Tippfehler suchen.
Lösung
Konteo Provision ist ein Desktop-Werkzeug für genau diesen Ablauf. Es spricht PC/SC mit einem ACR122U-NFC-Leser, liest die UID der aufgelegten Karte und gleicht sie über die Konteo Registrar API ab. Guthaben, Ledger-Einträge und Status bleiben im Panel; die Karte trägt nur ihre Werks-UID. Ein verlorener oder kopierter Chip gibt so kein Guthaben preis.

Ausgeben, Aufladen und Prüfen sind je ein Schritt am Leser. Drei Profile (dev, test, prod) lassen sich zur Laufzeit wechseln, und eine Diagnoseansicht unterscheidet „Leser abgesteckt“ von „Panel nicht erreichbar“. Leser und API sind hinter Schnittstellen abstrahiert, sodass die Tests ohne Hardware in der CI laufen.

Ergebnis
Ein Desktop-Tool für macOS, Windows und Linux: Chip ausgeben, aufladen und prüfen in einem Schritt am NFC-Leser.
Technik
- Go 1.24, Wails v2.12
- Alpine.js 3.14, Tailwind CSS 3.4, Vite 8
- ACR122U über PC/SC, MIFARE Classic 1K
- API-Client aus der OpenAPI-Spezifikation (oapi-codegen)
- GitHub Actions auf Ubuntu-, macOS- und Windows-Runnern
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